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ideenwelt

Als Kreativ- und Künstler*innenagentur schlägt Artphonia die Brücke vom ersten Funken einer Konzeptidee bis zur Live-Performance oder Projektpräsentation. Die klassische Konzertszene ist einer von mehreren Ankerpunkten. Hier repräsentiert die Agentur vorwiegend junge Künstler*innen, die am Beginn ihrer Karrieren stehen und entwickelt eigene Konzepte und Projekte in den Bereichen Kultur/Kunst/Konzert. 

Darüber hinaus werden mit vielen kreativen Ideen aber auch andere Gewässer - von Kunsthandwerk über (Kinder-)Literatur, und Theater - besegelt. 

 

standort

Wien

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behind the ideas

Anna Rendl wurde 1988 in Wien geboren. Sie studierte Instrumental- und Gesangspädagogik im Fach Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Während ihres Studiums sowie neben ihrer Tätigkeit als freischaffende Musikerin arbeitete sie viele Jahre für die Jeunesse - Musikalische Jugend Österreichs. 2015 gründete sie die "Konzertagentur Artphonia" und repräsentiert seitdem vorwiegend junge Künstler*innen am Beginn ihrer Karrieren im Klassikbereich. Die Agentur arbeitet regelmäßig mit renommierten österreichischen und internationalen Konzerthäusern und Festivals wie etwa dem Wiener Musikverein und Konzerthaus Wien, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Mozarteum Salzburg, und der Philharmonie Luxembourg zusammen.

 

Über ihre Tätigkeit als Kulturmanagerin hinaus ist Anna Rendl als freie Dramaturgin tätig. So entwickelte sie unter anderem Konzepte in Zusammenarbeit mit dem Wiener Musikverein, dem RSO Wien, sowie der Estnischen Botschaft in Wien. Als Obfrau des "Kulturverein Art is :" entwickelt sie eigene Projekte und Konzepte zur Förderung der alternativen Kulturszene in Wien. Im September 2020 hatte sie erstmals die Funktion der künstlerischen Leitung inne und realisierte das grenzübergreifende Kulturfestival "Vienna meets Prague" in Kooperation mit der Stadt Wien, der Stadt Prag, der Tschechischen Botschaft in Wien sowie dem Tschechischen Zentrum.   

 

Anna Rendl betreut seit vielen Jahren den Wiener Keramik- und Concept Store "Die Kunstwerkerei" in den Bereichen Marketing, Social Media und Shopdesign. Unter ihrem Label "la karénine" vertreibt sie eigene handgearbeitete Produkte. Im Herbst 2019 erschien das auf ihrer Idee basierende bilinguale Kinderbuch "Madame Bonbois" in limitierter Auflage in Kooperation mit "Editions Working Muse", für welches sie auch die Illustrationen anfertigte. Seit Herbst 2020 vereint Anna Rendl alle ihre Tätigkeiten im Kunst- und Kulturbereich unter ihrem Einzelunternehmen "Artphonia Creative.Lab"

projekte

2020

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vienna meets prague

Kulturfestival

"Es ist die wohl einzige Festivalspremiere in diesem Jahr" Daniela Knaller, Ö1

 

Kooperationen mit:

Stadt Wien

Stadt Prag

Tschechischen Botschaft in Wien

Tschechisches Zentrum in Wien

Institut für die Wissenschaften
vom Menschen

uvm. 

mehr Infos >>

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Im Spiegel : Portrait für Arvo Pärt

Kooperationen mit:

Botschaft von Estland in Wien

RSO Wien

Ö1

Universal Edition

ORF Radiokulturhaus

 

mehr Infos >>

projekte

2019

In Bayreuths Dunst und Tristans Bann

Richard Strauss und Richard Wagner

Konzept und dramaturgische Arbeit für den Wiener Musikverein

Aufführung am 9. November 2019  im Musikverein Wien im Gläsernen Saal / Magna Auditorium 

 

Bernhard Schir, Rezitation

Maria Köstlinger, Rezitation 

Norbert Anger, Violoncello

Michael Schöch, Klavier

Über 400 Mal hat Richard Strauss Wagners Opern dirigiert – davon allein mehr als 70 Vorstellungen den Tristan. Diese Erfahrungen haben Eingang in eine Vielzahl seiner eigenen Werke gefunden. Ganz im Bann der Figur Richard Wagners begibt sich der junge Komponist und Dirigent Richard Strauss auf das Parkett der großen deutschen Opernhäuser des Fin de Siècle mit seinen musikalischen Großmeistern, ihrem Streben nach künstlerischer Vervollkommnung und den damit einhergehenden Verstrickungen. Gelesen werden Auszüge aus seinem umfangreichen Briefwechsel mit Wagners Witwe Cosima – eine Korrespondenz, welche sich ab 1889 über mehrere Jahre erstreckt. Umrahmt wird dies von zwei literarischen Werken. Zu Beginn lässt Stefan Zweig in „Die Welt von gestern“ den gealterten Strauss in all seiner erlangten Größe sprechen. Am Ende steht Thomas Manns Novelle „Tristan“.

Der Briefwechsel Richard Strauss‘ und Cosimas offenbart ein durchaus ambivalentes Verhältnis der beiden. Es ist nicht leicht auszumachen, wo abgeklärtes Verhandlungsgeschick im Spiel mit der Macht hinter dem Vorhang den Ton angibt und wo eine Art freundschaftliche Vertrautheit beginnt. Ist Strauss ein junger, klug taktierender Karrierist auf dem Weg nach oben, der Cosima als grande dame hofiert, um sich in der Wagner-Hochburg Bayreuth geschickt zu platzieren? Oder ist sein Antrieb doch die grenzenlose Begeisterung für Richard Wagner? Die wahren Intentionen des Richard Strauss, geben weiterhin Rätsel auf. Vor allem mit Blick auf seine später eingenommene, höchst umstrittene Position als Präsident der Reichsmusikkammer im NS-Regime, von der zurückzutreten er aufgrund seiner Verbundenheit mit jüdischen Künstlern und Intellektuellen wie Stefan Zweig gezwungen war, stellt sich die Frage nach einem Verhältnis äußerer, karrierebedingter Anpassung und wahrer innerer Einstellung in aller Schärfe.

Musikalisch wird in kammermusikalischer Besetzung in die Klangwelten beider Komponisten eingetaucht. Neben Wagners Wesendonck Liedern – die als Vorstudien zu „Tristan und Isolde“ gelten – sowie dem berühmten Vorspiel zur Oper selbst, stehen Werke des jungen Richard Strauss auf dem Programm.

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Kinderbuch

Madame Bonbois

Idee, Konzept, Illustrationen

Texte gemeinsam mit Agathe Nebl

Bilinguales Kinderbuchprojekt in französischer und deutscher Sprache für die éditions working muse

Limitierte Erstauflage Dezember 2019

Kindergeschichte über die französische Geigenbauerin Madame Bonbois, ihrem Atelier in Paris und ihrem Kater Filou. Vermittlung des Berufes Geigenbauer*in für Kinder. 

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© 2020  Artphonia

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