Konzepte & Dramaturgie

Muster des stillen Verkablens

Projektplanung & Organisation 

Autorin Ines Berwing liest aus ihrem Gedichtband "muster des stillen verkabelns", erschienen im Hochroth Verlag 2019

Aufführung am 8. Mai 2020 in Wien in der Erbsenfabrik / Turnhalle

Ines Berwing, Rezitation

Andrej Kasik, Klavier

Im Spiegel : Portrait für Arvo Pärt

Idee, Projektplanung, Kooperationen

Konzertabend mit dem RSO Wien in Kooperation mit der Botschaft von Estland in Wien sowie Ö1 und dem Radiokulturhaus

Aufführung am 24.September 2020 in Wien / Radiokulturhaus

Mitglieder des RSO Wien

Andrej Kasik, Klavier

Eva Teimel, Moderation

In Bayreuths Dunst und Tristans Bann

Richard Strauss und Richard Wagner

Konzept und dramaturgische Arbeit für den Wiener Musikverein

Aufführung am 9. November 2019  im Musikverein Wien im Gläsernen Saal / Magna Auditorium 

Bernhard Schir, Rezitation

Maria Köstlinger, Rezitation 

Norbert Anger, Violoncello

Michael Schöch, Klavier

Über 400 Mal hat Richard Strauss Wagners Opern dirigiert – davon allein mehr als 70 Vorstellungen den Tristan. Diese Erfahrungen haben Eingang in eine Vielzahl seiner eigenen Werke gefunden. Ganz im Bann der Figur Richard Wagners begibt sich der junge Komponist und Dirigent Richard Strauss auf das Parkett der großen deutschen Opernhäuser des Fin de Siècle mit seinen musikalischen Großmeistern, ihrem Streben nach künstlerischer Vervollkommnung und den damit einhergehenden Verstrickungen. Gelesen werden Auszüge aus seinem umfangreichen Briefwechsel mit Wagners Witwe Cosima – eine Korrespondenz, welche sich ab 1889 über mehrere Jahre erstreckt. Umrahmt wird dies von zwei literarischen Werken. Zu Beginn lässt Stefan Zweig in „Die Welt von gestern“ den gealterten Strauss in all seiner erlangten Größe sprechen. Am Ende steht Thomas Manns Novelle „Tristan“.

Der Briefwechsel Richard Strauss‘ und Cosimas offenbart ein durchaus ambivalentes Verhältnis der beiden. Es ist nicht leicht auszumachen, wo abgeklärtes Verhandlungsgeschick im Spiel mit der Macht hinter dem Vorhang den Ton angibt und wo eine Art freundschaftliche Vertrautheit beginnt. Ist Strauss ein junger, klug taktierender Karrierist auf dem Weg nach oben, der Cosima als grande dame hofiert, um sich in der Wagner-Hochburg Bayreuth geschickt zu platzieren? Oder ist sein Antrieb doch die grenzenlose Begeisterung für Richard Wagner? Die wahren Intentionen des Richard Strauss, geben weiterhin Rätsel auf. Vor allem mit Blick auf seine später eingenommene, höchst umstrittene Position als Präsident der Reichsmusikkammer im NS-Regime, von der zurückzutreten er aufgrund seiner Verbundenheit mit jüdischen Künstlern und Intellektuellen wie Stefan Zweig gezwungen war, stellt sich die Frage nach einem Verhältnis äußerer, karrierebedingter Anpassung und wahrer innerer Einstellung in aller Schärfe.

Musikalisch wird in kammermusikalischer Besetzung in die Klangwelten beider Komponisten eingetaucht. Neben Wagners Wesendonck Liedern – die als Vorstudien zu „Tristan und Isolde“ gelten – sowie dem berühmten Vorspiel zur Oper selbst, stehen Werke des jungen Richard Strauss auf dem Programm.

Publikationen

Madame Bonbois

Idee, Konzept, Illustrationen

Texte gemeinsam mit Agathe Nebl

Bilinguales Kinderbuchprojekt in französischer und deutscher Sprache für die éditions working muse

Limitierte Erstauflage Dezember 2019

Zweite Auflage für Herbst 2020 geplant

Kindergeschichte über die französische Geigenbauerin Madame Bonbois, ihrem Atelier in Paris und ihrem Kater Filou. Vermittlung des Berufes Geigenbauer*in für Kinder. 

© 2020  Artphonia

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